//Allgemeine Geschäftsbedingungen


1. Vertragsgegenstand, Vertragsinhalt

1.1. Der Provider betreibt Rechner, die ständig an das Internet angebunden sind (Webserver). Er stellt anderen Unternehmen Plattenspeicher auf Webservern für eigene Zwecke zur Verfügung. Die auf dem Webserver abgelegten Informationen können weltweit über das Computerkommunikationsnetz Internet abgerufen werden. Der Kunde ist daran interessiert, das World Wide Web für die Präsentation seines Unternehmens oder Sonstiges zu nutzen und erhält für die Dauer des Vertrages eine oder mehrere Domains (Anzahl siehe Leistungsbeschreibung).
1.2. Von diesen Geschäftsbedingungen insgesamt oder teilweise abweichende AGB des Kunden werden von uns nicht anerkannt. Eine Anerkennung der AGB des Kunden bedarf einer ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung durch dpi works. Diese Geschäftsbedingungen gelten auch dann ausschließlich, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden unsere Leistungen vorbehaltlos erbringen.
1.3. Die unterschiedlichen Top-Level-Domains ("Domainendungen") werden von meist nationalen Organisationen verwaltet. Jede dieser Organisationen zur Vergabe von Domains hat unterschiedliche Bedingungen für die Registrierung, Verwaltung und Streitigkeit der Top-Level-Domains. Soweit Top- Level-Domains Gegenstand des Vertrages sind, gelten ergänzend die entsprechenden Bedingungen.

2. Leistungen des Providers
2.1. Der Provider erbringt selbst oder durch Dritte Leistungen nach näherer Maßgabe des ausgeschriebenen Leistungsangebots.
2.2. Der Kunde ist berechtigt, andere Unternehmen oder deren Waren und Dienstleistungen auf dem Webserver darzustellen. Die Haftung für die Drittpräsentation übernimmt in jedem Fall der Kunde. Bei der Gestaltung seiner Seiten ist der Kunde hinsichtlich der Wahl der technischen Möglichkeiten weitgehend frei. Der Provider behält sich allerdings vor, den Einsatz von Techniken zu untersagen, die den Webserver übermäßig stark belasten.
2.3. Interessenten, die über einen Internetzugang verfügen, können die auf dem Webserver abgelegten Informationen des Kunden rund um die Uhr abrufen. Der Provider sagt eine Erreichbarkeit der Server von 99 % im Jahresmittel zu. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen der Webserver auf Grund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Providers liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.) über das Internet nicht zu erreichen ist.
2.4. Der Provider stellt dem Kunden einen Zugang zur Verfügung, mit dem dieser sein Angebot selbst speichern, ändern, ergänzen oder löschen kann (File Transfer Protocol - FTP). Details, die die Anzahl der bereitgestellten FTP Accounts beinhalten, sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Der Provider stellt dem Kunden hierzu einen passwortgeschützten Account zur Verfügung. Der Kunde verpflichtet sich, dass Passwort streng geheim zu halten und den Provider unverzüglich zu informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten Dritten das Passwort bekannt ist. Für den Inhalt seiner Seiten ist allein der Kunde verantwortlich. Er stellt den Provider im Innenverhältnis von etwaigen Ansprüchen Dritter, die auf inhaltlichen Mängeln des Angebots beruhen, frei.

3. Domains
Der Provider ist derzeit nicht Inhaber der zu reservierenden Domains. Er verpflichtet sich zur Prüfung, ob die vom Kunden gewünschten Domains bereits an Dritte vergeben sind. Falls der Provider nicht Inhaber der gewünschten Domains ist und die Prüfung dieses Vertrages ergibt, dass die vom Kunden gewünschten Domains noch nicht an Dritte vergeben sind, wird der Anbieter unverzüglich die Registrierung der Domains bei der DENIC e.G. bzw. der zuständigen ausländischen Vergabestelle beantragen. Falls die Prüfung ergibt, dass die vom Kunden gewünschten Domains bereits an Dritte vergeben sind, wird der Provider den Kunden hiervon unterrichten. Weitergehende Verpflichtungen hinsichtlich der bereits vergebenen Domains hat der Provider nicht. Sofern der Provider Inhaber der in der Leistungsbeschreibung enthaltenen Domains ist bzw. wird, verpflichtet sich der Provider, dem Kunden die Domains für die Dauer dieses Vertrages zur alleinigen Nutzung zu überlassen.

4. Nutzung des Accounts, Löschen von Nachrichten, Datensicherheit
Der Provider behält sich vor, für den Kunden eingegangene persönliche Nachrichten zu löschen, soweit sie nicht binnen zwölf Wochen nach Eingang auf den Servern des Providers abgerufen wurden. Die Dauer der Speicherung von öffentlichen Nachrichten in Newsgroups richtet sich nach den betrieblichen Erfordernissen des Providers. Erfährt der Provider zufällig vom Inhalt privater oder öffentlicher Nachrichten des Kunden, die Aussagen enthalten könnten, deren Verbreitung gegen geltendes Recht verstößt, kann der Provider die betroffenen Nachrichten ohne Weiterleitung an den Empfänger an den Kunden zurücksenden oder löschen. Der Kunde ist für die Datensicherheit und den Datenschutz hinsichtlich der auf seinem eigenen Rechner gespeicherten Informationen selbst verantwortlich. Erforderliche Schutzmaßnahmen hat der Kunde selbst zu treffen. Besondere Sicherheitsmaßnahmen seitens des Providers erfolgen nur auf Anfrage und gegen gesonderte Vergütung.

5. Pflichten des Kunden
5.1. Sollten Dritte gegen den Kunden Ansprüche auf Änderung, Löschung oder Übertragung einer oder mehrerer der vertragsgegenständlichen Domains - gleich aus welchem Rechtsgrund - geltend machen, ist der Kunde verpflichtet, den Provider hiervon unverzüglich zu unterrichten. Dasselbe gilt von behördlichen Maßnahmen gleich welcher Art, die aus der Verwendung einer oder mehrerer der vertragsgegenständlichen Domains resultieren. Der Kunde verpflichtet sich, den Provider unverzüglich zu informieren falls erkennbar wird, dass der Provider als Inhaber der vertragsgegenständlichen Domains und / oder der vom Provider für diese Domains eingesetzte "Admin-C" in rechtliche Streitigkeiten im Zusammenhang mit den Domains verwickelt werden könnte.
5.2. Der Kunde ist verpflichtet, seine Daten und Inhalte nach jeder Änderung zu sichern. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass es ihm obliegt die Sicherung seiner bei dpi works abgelegten Daten durchzuführen. Wie oft dies geschieht liegt ganz im Ermessen des Kunden. Dabei dürfen die Sicherungskopien nicht auf dem Server von dpi works gespeichert werden.
Übermittelt der Kunde Daten an dpi works ist er verpflichtet, von diesen ebenfalls Kopien vorzuhalten.
Nimmt dpi works Arbeiten an dem einzelnen Account oder dem Server vor, hat der Kunde vor Beginn der Arbeiten eine Datensicherung durchzuführen. Der Kunde ist auch vor der Neuinstallation von Programmen zur Sicherung seiner Daten verpflichtet.
Der Kunde ist für eine Sicherung seiner Daten (Backup) selbst verantwortlich.
Sofern dpi works ein Backup der Daten pflegt, erwächst daraus keine Garantieerklärung oder ein Rechtsanspruch des Kunden auf eine ordnungsgemäße Durchführung und/oder Wiederherstellung.
Es wird empfehlen zusätzlich parallel entsprechende Backups der Präsenz/Daten zu hinterlegen, da im "Ernstfall" keine Haftung für eine nicht korrekte Rekonstruktion der Daten übernommen werden

6. Zahlungen
6.1 Für Kunden gilt das Lastschriftverfahren als zwischen den Parteien vereinbart. In Einzelfällen kann auf Rechnungszahlung umgestellt werden. Bei Rücklastschriften durch Widerspruch oder mangelnde Deckung und/oder fehlerhafte Kontodaten wird eine Rücklastschriftgebühr von 8,00 € zzgl. der für dpi works angefallenen Bankgebühren von dpi works erhoben. Im Falle einer Rücklastschrift ist dpi works berechtigt, den jeweiligen Kundenaccount sofort zu sperren. Der dazu benötigte Aufwand in Höhe von 10,00 € hat der Kunde zu tragen.
6.2 dpi works hat das Recht Kunden, die der Forderung Lastschrifteinzüge) ohne Benennung von Gründen widersprechen, zu löschen und die Vertragsfortführung abzulehnen. Der Kunde trägt in diesem Fall die Kosten für einen Vertragszeitraum.
6.3 Der Kunde ermächtigt dpi works, die von ihm zu leistenden Zahlungen zu Lasten eines vom Kunden zu benennenden Kontos einzuziehen. Der Kunde ist verpflichtet seiner Bank gegenüber die Lastschriftvollmacht mitzuteilen und für eine ausreichende Deckung des Kontos zu sorgen.
6.4. Der Provider stellt seine Leistungen jeweils im Voraus in Rechnung. Alle vereinbarten Pauschalen sind sofort nach Zugang der Rechnung fällig. Die Rechnung wird per E-Mail an den Kunden verschickt. Verlangt der Kunde eine Versendung der Rechnung auf dem Postweg, ist dpi works berechtigt, hierfür pro Rechnung 1,50 EUR zu verlangen. Für den Fall, dass der Kunde seiner Zahlungsverpflichtung trotz mehrmaliger Anmahnung nicht nachkommt behält sich der Provider vor eine Pauschale von 1,50 EUR nach Zugang der 2. Mahnung zu berechnen. Nach der 3. Mahnung steigt die Pauschale auf 3,50 EUR.
6.5. Sollte sich der Kunde länger als vier Wochen mit seinen fälligen Zahlungen in Verzug befinden behält sich dpi works vor, den Vertrag fristlos zu kündigen und die Unterlagen zur Verfolgung an einen Anwalt weiterzureichen.
6.6. Bei allen vereinbarten Preisen handelt es sich um Festpreise. Eine Rückerstattung an den Kunden ist auch bei wesentlichem Unterschreiten der in der technischen Übersicht vorgesehenen Menge ausgeschlossen, sofern die Unterschreitungen nicht im Einflussbereich des Providers liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.).
6.7. Der Kunde versichert, dass er über die vertragsgegenständlichen Domains keine Inhalte in das Internet einstellen wird, deren Bereitstellung, Veröffentlichung und Nutzung gegen geltendes Recht oder Vereinbarungen mit Dritten verstößt. Der Kunde verpflichtet sich, den Anbieter von Ansprüchen Dritter gleich welcher Art freizustellen, die aus der Rechtswidrigkeit von Inhalten resultieren, die der Kunde über die vertragsgegenständlichen Domains in das Internet einstellt. Die Freistellungsverpflichtung umfasst auch die Verpflichtung, den Anbieter von Rechtsverteidigungskosten (z.B. Gerichts- und Anwaltskosten) vollständig freizustellen.

7. Verbot von serverlastigen Diensten
Folgende Dienste sind auf dem Webhostingserver nicht gestattet: Adserver, Free-Email- Dienste, Free-Counter-Dienste, serverlastige Chats wie z.B. GTChat (chat.pl), usw. Chats, die über einen externen Serverdienst betrieben werden (z.B. IRC) sind zulässig, sofern diese keine unverhältnismäßige Serverlast verursachen. dpi works behält sich das Recht vor, bei der Lokalisierung solcher Dienste den User bis auf weiteres zu sperren und ggf. Schadensersatzansprüche zu stellen.

8. Preisänderungen
Der Provider ist berechtigt, die Preise nach schriftlicher Vorankündigung mit einer Frist von vier Wochen zu erhöhen. In diesem Fall hat der Kunde das Recht, den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist zu dem Termin zu kündigen, an dem die Preisänderung wirksam wird, wenn die Preisanhebung über die allgemeine Preissteigerung wesentlich hinausgeht.

9. Überschreitung des Datentransfervolumens
9.1. Nach Wahl des Kunden kann dieser für den Folgemonat einen Tarif wählen, der mehr Transfervolumen zur Verfügung stellt oder den Tarif beibehalten und für den laufenden Monat und die Folgemonate den über das vertraglich eingeräumte Volumen hinausgehenden Datentransfer gesondert zu einem Satz von 0,99 EUR pro angefangenen GB.
9.2. dpi works ist nicht verpflichtet den Kunden bei Überschreitung seines Transfervolumens zu informieren. Der Kunde erklärt sich nach Erhalt seiner Zugangsdaten bereit die Überwachung seines Transfervolumens selbst zu übernehmen.

10. Vertragsangebot, Abschluss und Bedingung
10.1. Der Vertrag kommt erst mit Gegenzeichnung des Kundenvertrags oder mit der ersten Erfüllungshandlung zustande.
10.2. Der Vertrag wird grundsätzlich auf unbefristete Zeit geschlossen. Sofern nicht anders angegeben kann ein Vertrag über Internet-Dienstleistungen (Webhosting, VDS, VPS, Managed Server etc.) mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende ohne Angabe von Gründen von beiden Parteien gekündigt werden.
10.3. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt davon unberührt. Als wichtiger Grund für die Kündigung des Vertrages durch den Provider gilt insbesondere "ein Verstoß des Kunden gegen gesetzliche Verbote, insbesondere die Verletzung strafrechtlicher, urheberrechtlicher, wettbewerbsrechtlicher, namensrechtlicher oder datenschutzrechtlicher Bestimmungen, " ein Zahlungsverzug, der länger als vier Wochen andauert ", die Fortsetzung sonstiger Vertragsverstöße nach Abmahnung durch den Provider, " eine grundlegende Änderung der rechtlichen oder technischen Standards im Internet, wenn es für den Provider dadurch unzumutbar wird, seine Leistungen ganz oder teilweise weiter zu erbringen.
10.4. Der Kunde hat die Pflicht, zur Löschung seines Accounts, die Kündigung in schriftlicher Form per Post oder Fax einzureichen. Kündigungen per Email werden nicht akzeptiert. Die Kündigung aller Domains trägt nicht gleichzeitig zur Kündigung des Accounts bei. Die Kündigung dafür muss in gesonderter Form erfolgen.
10.5. Die Registrierung einer Domain verlängert sich in der Folgezeit jeweils um weitere 12 Monate, sofern die Domain nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt wird. Für eine vorzeitige Kündigung der Domain oder des mit der Domain verbundenen Tarifs erfolgt keine Erstattung für die Restlaufzeit.
10.6. Gegenstand dieses Vertrages sind alle vom Kunden beantragten Domains, soweit sie dem Kunden und seinem Tarif zugeteilt wurden. Für einzelne Domains eines Tarifes, die durch den Kunden oder auf Grund verbindlicher Entscheidungen in Domainstreitigkeiten gekündigt werden, besteht kein Anspruch des Kunden auf eine unentgeltliche Ersatzdomain. Weder für einzelne Domains eines Tarifes, noch für zusätzliche einzeln gebuchte Domains erfolgt bei einer vorzeitigen Kündigung eine Erstattung. Dies gilt ebenso für zusätzlich gebuchte Optionen im Tarif.

11. Folgen der Kündigung
Falls der Kunde eine Internet-Domain für sich hat registrieren lassen, wird der Provider auch nach Vertragsende hieran keine Rechte geltend machen. Die Domain bleibt bis zum Ende der vom Kunden bezahlten Periode auf diesen angemeldet. Sofern der Kunde danach nicht selbst für eine weitergehende Delegierung sorgt, wird der Provider die Domain freigeben.

12. Sondervereinbarungen
Sondervereinbarungen neben den allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen der schriftlichen Form.

13. Wiederrufsrecht
Endverbraucher können den Vertrag innerhalb von zwei Wochen ab Zugang der Annahmeerklärung durch entsprechende Mitteilung an dpi works widerrufen. Der Widerruf ist ausgeschlossen bei Verträgen über nach Kundenangaben zusammengestellten und konfigurierten Waren und Werken. Das Widerrufsrecht entfällt auch, wenn dpi works nach dem vertraglich vereinbarten Anfangs-Zeitpunkt mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt oder der Endverbraucher die Leistung aktiv in Anspruch nimmt. Ausgeschlossen ist ein Widerruf schließlich für Produkte, die naturgemäß für die Rückgabe ungeeignet sind. (Domains etc.)

14. Sonderregelungen für Wiederverkäufer
Der Wiederverkäufer ist alleiniger Vertragspartner von dpi works und handelt nicht für dpi works. dpi works sichert dem Wiederverkäufer Kundenschutz zu. dpi works behält sich jedoch das Recht vor, mit den Kunden des Wiederverkäufers in Kontakt zu treten, sofern der Wiederverkäufer sein Geschäft aus irgendeinem Grunde auflöst oder seine Verbindlichkeiten nicht mehr erfüllen kann. In dem Fall steht dpi works das Recht auf Übernahme der Kunden zu.

15. Leistungsangebot und Allgemeine Leistungsbedingungen
Der Provider erbringt seine Leistungen im Übrigen nach Maßgabe seines Leistungsangebots und seiner Allgemeinen Leistungsbedingungen. Leistungsangebot und Allgemeine Leistungsbedingungen sind Bestandteil dieses Vertrags und liegen dem Kunden vor.

16. Schlussbestimmungen
Sofern der Kunde Vollkaufmann ist, wird für alle Streitigkeiten, die sich aus oder im Zusammenhang mit dem vorliegenden Vertrag ergeben, die Stadt Varel als Gerichtsstand vereinbart. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder die Wirksamkeit durch einen später eintretenden Umstand verlieren, bleibt die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. Anstelle der unwirksamen Vertragsbestimmungen tritt eine Regelung, die dem am nächsten kommt, was die Vertragsparteien gewollt hätten, sofern sie den betreffenden Punkt bedacht hätten. Entsprechendes gilt für Lücken dieses Vertrages.



Allgemeine Geschäftsbedingungen (Web Design)



1. Allgemeines, Vertragsgegenstand
Folgende Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind Bestandteil eines jeden Vertrages (in schriftlicher sowie elektronischer Form) der dpi works, Lühkenskamp 23, 26316 Varel, im folgendem auch als Provider bezeichnet.

Änderungen, Erweiterungen oder Aufhebungen, sind nur dann gültig, wenn diese schriftlich Vereinbart wurden oder wenn es sich um eine von dem Provider schriftlich bestätigte Abmachung handelt. Sollten Teile dieser AGB ungültig sein oder ungültig werden, so verpflichten sich der Kunde und der Provider, diesen ungültigen Teil durch einen Teil zu ersetzen, der dem ursprünglich gewolltem am nächsten steht. Der Provider ist berechtigt die Vertragsbedingungen oder die Preise zu ändern. dpi works arbeitet mit Partnerfirmen im Inland zusammen, die einen Teil der Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Sollten sich diese Bedingungen zum eindeutigen Nachteil des Kunden ändern, so sind beide Vertragspartner berechtigt, das Vertragsverhältnis fristlos zu kündigen. Für die Nutzung der Dienstleistungen Seitens dpi works wird ein Internetzugang seitens des Vertragspartners vorausgesetzt.

2. Angebot
Alle Angebote verstehen sich freibleibend und unverbindlich.

3. Auftragserteilung
Die Auftragserteilung muss in schriftlicher Form oder per Email erfolgen. Bestellungen des Auftraggebers werden vom Provider durch schriftliche Auftragsbestätigung per Email oder Briefpost angenommen. Internet-Bestellungen (durch E-Mail/Formularversand) sind auch ohne Unterschrift für den Auftraggeber bindend.

3.1 Auftragserteilung für Web-Design Abo Pakete
Die Preise verstehen sich rein Netto und beinhalten nicht die gesetzliche Mehrwertsteuer. Der Vertrag wird mit Unterzeichnung des Kunden wirksam. Die Laufzeit beträgt zunächst 12 Monate. Die Verlängerung des Vertrages nach Ablauf des Vertragsjahres erfolgt automatisch um weitere 12 Monate. Verträge kündbar mit 3 Monate Frist zum Vertragsende. Die Rechte aller Dateien liegen bis zur Bezahlung bei dem Provider. Preise für die Bereitstellung monatlich. Weicht der Arbeitsaufwand von dem Standard des Providers ab, wird nach Aufwand abgerechnet.

4. Zahlungsbedingungen
Soweit nicht anders vereinbart, sind alle Rechnungen innerhalb von 8 Tagen ohne Abzug fällig. Bei Überschreitung der Zahlungsfristen ist der Provider berechtigt, die gesetzlich festgesetzten Verzugszinsen zu erheben.

5. Eigentumsvorbehalt
Alle zu einem Projekt zugehörigen Materialien und Objekte (Internetseiten, Scripte, Programme, Grafiken) und alle damit verbundenen Rechte bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des vereinbarten Preises Eigentum des Providers.

6. Urheberrecht und Copyright
Das Urheberrecht für veröffentlichte, vom Provider erstellte Objekte (Internetseiten, Scripte, Programme, Grafiken) bleibt bis zur Vollständigen Bezahlung des Rechnungsbetrages allein beim Provider. Der Auftraggeber erhält erst mit der vollständigen Bezahlung, wenn nicht anders vereinbart, die vollen Nutzungs- und Kopierrechte für die erstellten Objekte.

7. Lieferzeit
Liefertermine, bzw. feste Abgabetermine bedürfen der Vereinbarung. Für die Dauer der Prüfung von Entwürfen, Demos, Testversionen etc. durch den Auftraggeber ist die Lieferzeit jeweils unterbrochen. Die Unterbrechung wird vom Tage der Benachrichtigung des Auftraggebers bis zum Tage des Eintreffens seiner Stellungnahme gerechnet. Verlangt der Auftraggeber nach Auftragserteilung Änderungen des Auftrags, welche die Anfertigungsdauer beeinflussen, so verlängert sich die Lieferzeit entsprechend. Bei Lieferungsverzug ist der Auftraggeber in jedem Falle erst nach Stellung einer angemessenen Nachfrist von mindestens zwei Wochen zur Ausübung der ihm gesetzlich zustehenden Rechte berechtigt.

8. Korrekturen & Abnahme
Korrekturen und Änderungen, soweit sie 10% der reinen Entwicklungskosten nicht überschreiten, sind in den pauschalen Angebotspreisen enthalten. Bei Überschreitung wird der Provider den Kunden im Voraus informieren und dies mit ihm abstimmen. Änderungsverlangen bedürfen der Schriftform. Für mündlich oder fernmündlich aufgegebene Änderungen kann keine Haftung übernommen werden. Die Abnahme erfolgt schriftlich durch einen Freigabevermerk. Geht in einer Frist von 14 Tagen nach Übergabe der Projektergebnisse keine detaillierte schriftliche Mängelrüge ein, so gelten die abgelieferten Projektergebnisse als abgenommen bzw. freigegeben. Urlaubszeiten unterbrechen diese Regelungen nicht. Sie sind von beiden Seiten rechtzeitig anzukündigen. Als rechtzeitig gilt eine Vorlaufzeit von zwei Wochen. Eventuelle Beanstandungen haben unverzüglich nach Empfang der Arbeitsergebnisse zu erfolgen.

9. Haftungsausschlüsse
Der Provider übernimmt keine Haftung für die Inhalte der ihm zur Verfügung gestellten Materialien. Es wird davon ausgegangen, dass der Auftraggeber die dem Provider überlassenen Materialien auf ihre inhaltliche Korrektheit sorgfältig überprüft hat. Der Kunde versichert dpi works mit dem bereitstellen sämtlichen Materials, dass er das Urheberrecht an den zur Verfügung gestellten Materials besitzt bzw. eine schriftliche Lizenz des Urhebers, die ihn berechtigt, das urheberrechtlich geschützte Material zur nachfolgend eingeräumten Nutzung an dpi works hat.

10. Datensicherheit
Der Auftraggeber spricht den Provider von sämtlichen Ansprüchen Dritter hinsichtlich der überlassenen Daten frei. Soweit Daten an den Provider - gleich in welcher Form - übermittelt werden, stellt der Kunde Sicherheitskopien dieser her.

11. Datenschutz
Alle dem Provider zur Verfügung gestellten Daten (Kundenverzeichnisse, Geschäftsunterlagen, etc.) werden streng vertraulich behandelt und nur soweit verwendet, wie es die Arbeiten an der Projektrealisation erfordern. Zur Verfügung gestelltes Material wird nicht an Dritte weitergegeben, sofern nicht anders vereinbart oder zur Realisierung des Projektes Außenstehende Kooperationspartner einbezogen werden müssen.

12. Erfüllungsort, Gerichtsstand, sonstige Bestimmungen
Sollte eine der vorstehenden Bestimmung unwirksam sein oder werden, so treten an die Stelle der unwirksamen Bedingungen solche Regelungen, die dem wirtschaftlichen Zweck des Vertrags oder angemessener Wahrung beidseitiger Interessen am nächsten kommen. Anderen Bestimmungen werden durch die Unwirksamkeit einer oder mehrerer Klauseln nicht berührt. dpi works ist berechtigt, den Vertrag mit allen Rechten und Pflichten an Rechtsnachfolger zu übertragen, sofern sich dpi works für die Erbringung der geschuldeten Leistung verbürgt. Erfüllungsort für alle Leistungen, sowie der Gerichtsstand ist in jedem Falle Varel (D).

Stand: 15.12.2007